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Fragen zu neuen Features von Tricentis Tosca und zu Tricentis Flood

Auf der Roadshow im Grand Kempinsiki in Falkenstein präsentierten die Test-Experten von Tricentis die neuesten Features von Tricentis Tosca, qTest, Flood und Tricentis RPA. Ganz wichtig war dabei der Austausch mit Kunden und Prospects. Diese nutzen sehr gerne die Gelegenheit den Produkt Managern und Solution Architects detaillierte Fragen zu den Produkten zu stellen, ihnen Rückmeldungen aus der Praxis zu geben, ebenso wie zu weiteren Innovationen anzuregen. Letzteres ist ganz besonders wichtig, denn die Produkte von Tricentis sollen Kunden ja in die Lage versetzen, die eigenen Herausforderungen bei der Digitalen Transformation im Unternehmen zu meistern.

Was also sind die Themen, die Tricentis-Kunden am meisten interessieren? Wir beginnen in einem ersten Teil mit Fragen rund um Tricentis Tosca:

Ablöse Classic -> TBOX bei Tricentis Tosca. Wird Tricentis das Classic Automation Framework in absehbarer Zeit nicht mehr unterstützen, es also EOL (End of Life) gesetzt? Ist eine Mainframe Automation auf TBOX Basis geplant?

Georg Thurner (Senior Product Manager): „Ja, irgendwann werden die veralteten Mainframes EOL gesetzt. Aber natürlich erst dann, wenn wir sicher sind, das dies ohne Funktionsverlust möglich ist, also der Zugriff auf alle Daten erhalten bleibt. Wir arbeiten an der Mainframe Automation auf TBOX Basis derzeit und nehmen dafür noch gerne weitere Kunden ins Beta Programm auf. Bitte melden Sie sich, wenn Sie daran Interesse haben.“

Neue PDF Engine bei Tricentis Tosca. Viele Kunden erzählten, dass sie schon lange darauf gewartet hätten. Konkret ging es bei den Fragen um den Bereich IST-SOLL Vergleich von PDFs. Welche Möglichkeiten gibt es die IST- und SOLL-Vergleiche zu konfigurieren, also bestimmen zu können? Welche Bereiche müssen in einem PDF gleichbleiben?

Michael Kissel (Senior Solution Architect): „Die jetzige Engine vergleicht PDFs miteinander. Ein PDF kann als Ziel definiert werden und es ist möglich festzulegen, ob es 100 Prozent identisch sein muss oder eine gewisse Abweichung zulässig ist. Darüber hinaus ist es möglich spezifische Inhalte (z.B. Text, Bilder oder auch Tabellen) in der gewohnten Weise zu prüfen oder auszulesen. Diese Entwicklung ist aber noch lange nicht abgeschlossen. Unsere Produktmarketing sammelt alle Anforderungen für die Weiterentwicklung. Es wird weitere Updates geben.“

Neue zentrale Dienste bei Tricentis Tosca in Bezug auf Usermanagement und File Server, die vor allem für größere Projekt sinnvoll sind: Die meisten User interessierte dabei vor allem, wie der Fileserver helfen kann, die Größe bestehende Repositories (Repos) zu verringern.

Georg Thurner: „Derzeit wird die Größe in bestehenden Repos nicht verringert, aber dafür die weitere, derartig starke „Gewichtszunahme“ deutlich verhindert, indem Informationen auf den Fileserver ausgelagert werden. Das bedeutet die Repos wachsen nicht mehr so stark an wie bisher, sondern nur noch deutlich reduziert. Wir haben aber zugehört, den Bedarf sozusagen registriert und werden nun intern überlegen, wie wir auch bestehende Repos entschlacken können.“

Besonderes Interesse gab es bei der Roadshow auch bei der Präsentation von Tricentis Flood, also dem Bereich Last & Performance Testing.

Kunden fragten dabei vor allem auch nach dem Preismodell von Tricentis Flood.

Timo Mangelmann (Solution Architect): „Wir bieten unseren Kunden ein Subscription-Modell an, bei dem man gezielt für Lasttests-Stunden einkaufen kann oder aber auch monatlich ein gewisses Stundenkontingent sozusagen abonniert.

Wir simulieren bei den Lasttests generell zwei unterschiedliche Nutzer, einen auf dem Protokoll Level und einen auf dem Browser Level. Ein Node (ein „Rechner“ in einer Cloud Lokation) kann parallel bis zu 50 Browser Level User oder 1000 Protokoll Level User simulieren. Beispiel: Für einen einstündigen Lasttest mit 2000 Browser Level Usern und parallel 5000 Protokoll Level Usern, werden somit 45 Zeitstunden in Flood benötigt (2000/50 + 5000/1000=45 Stunden).

Wir haben derzeit aber ein attraktives Angebot, das Enterprise Edition Bundle, das ganz besonders Unternehmen anspricht, die sich sowohl für Tosca als auch Flood interessieren, bei dem 100 Stunden Flood im Bundle inkludiert sind. Unsere Sales-Kollegen informieren Sie gerne im Detail.“

Welche Technologien kann ich mit Flood testen?

Mangelmann: „Alle modernen webbasierten Applikationen – auf UI and API Ebene.“

Ist es möglich On-Premise Lastgeneratoren in der eigenen Infrastruktur zu implementieren? Kann ich Applikationen im firmeneigenen Netzwerk testen, die extern nicht verfügbar sind?

Mangelmann: „On-Premise Lastgeneratoren vorzuhalten ist derzeit nicht möglich. Die Last kommt immer aus der Cloud. Aber wir können trotzdem aus der Cloud innerhalb des Firmennetzwerks testen. Flood Aqueduct ist unsere technische Antwort darauf.“

In einem dritten Blog stellen wir die Kundenfragen rund um Tricentis RPA sowie Tricentis qTest vor. Haben Sie noch weitergehende Fragen? Dann kontaktieren Sie uns oder besuchen Sie uns im Internet oder informieren Sie sich auf der Accelerate 2019, die am 13. und 14. November in Wien stattfindet.