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Agile Testing/DevOps

Großes Interesse an agilem Testmanagement und an Prozessautomatisierung

Prozessautomatisierung und ein agiles Testmanagement– für diese beide Themen interessierten sich sehr viele auf der Tricentis-Roadshow im Grand Kempinski in Falkenstein. Senior Product Manager Georg Thrurner präsentierte Tricentis RPA (Robotic Process Automation) und Solution Architect Robert Ambrosch beantwortete viele Fragen rund um Tricentis qTest.

Tricentis RPA

Die Vorstellung des neuen Tricentis-Produktes RPA (Robotic Process Automation) wurde von vielen sehr positiv aufgenommen. Vor allem das einfache UX Konzept wurde hier vielfach gelobt.

Georg Thurner: „Die User Experience (UX) ist gerade in RPA sehr wichtig – diejenigen, die das Prozess-Knowhow haben, sollen dadurch in die Lage versetzt werden ohne technische Expertise ihre Prozesse zu automatisieren. Dies erleichtert den Einstieg in die Prozessautomatisierung enorm.“

Wie aufwändig ist es, die RPA-Prozesse zu warten?

Georg Thurner: „Nachdem RPA auch geschäftskritische Prozesse automatisiert, ist es extrem wichtig, dass notwendige Adaptionen so schnell wie möglich passieren. Modelbasierte Automatisierung ist hier die beste Lösung, um diese Aufgabe zu schnell wie möglich zu lösen. Dadurch ist Tricentis RPA schnell, leistungsstark und dank seiner wiederverwendbaren Module wird eine Veränderung schnell in alle davon betroffenen Bots automatisiert aktualisiert.“

Tricentis qTest

Rund um das agile Testmanagement-Tool qTest gab es ganz besonders viele konkrete Fragen, die wir im Folgenden kurz beantworten wollen.

Welche Deployment-Modelle gibt es für qTest?

Robert Ambrosch: „Wir bieten qTest aus der Cloud sowie On-Premise an.“

Welche On-Prem Plattformen werden unterstützt?

Ambrosch: „Als Plattformen unterstützen wir Windows, Linux und Docker auf Linux.“

Wie oft gibt es qTest Releases?

Ambrosch: „Bei On-Prem einmal im Quartal, für die Cloud gibt es etwa monatlich ein Release.“

Um das Thema qTest Integrationen geht es bei den folgenden Fragen: Unterstützt qTest Active Directory & LDAP?

Ambrosch: „Ja.”

Was macht qTest besser als diverse andere Jira Plugins?

Ambrosch: „qTest ist wesentlich umfangreicher als andere Jira Plugins. Wir bieten unseren Kunden beispielsweise Enterprise Features (Wiederverwendung von Testfällen, Parametrisierung von Testdaten) und auch eine eigene Datenbank. Daher treten bei qTest keine Performance Issues in Jira auf.“

Gibt es einen Workflow für die Erstellung von Testcases? Und wie lege ich fest, wer Testcases erzeugen oder freigeben darf?

Ambrosch: „Ja, es gibt einen Approval Prozess. Ich kann über Benutzergruppen festlegen, wer Testfälle anlegen oder approven darf.“

Wie kann ich Testdaten variieren?

Ambrosch: „Bei die Erstellung von Testruns zu den Testcases können Sie Testdaten variieren, unter Zuordnung der gewünschten Testwerte für die im Testfall verwendeten Parameter.“

Kann ich End-2-End-Testcases erstellen?

Ambrosch: „Ja, über die Verkettung von wiederverwendbaren Testfällen auf der Ebene eines Testschritts in einem übergeordneten Testcase.“

Kann ich Testruns in späteren Builds oder Sprints wiederverwenden?  

Ambrosch: „Ja, entweder durch Verschieben (die Execution History bleibt dabei erhalten) oder einfach, indem Sie die Testruns kopieren (dadurch entsteht eine separate Execution History).“

Kann ich einen Defect zu einem Testrun verbinden?

Ambrosch: „Ja, entweder zur gesamten Execution oder zu einem bestimmten Testschritt.“

Kann ich Explorative Testsessions auch direkt mit einem Jira Requirement verbinden?

Ambrosch: „Ja, die Jira Integration ermöglicht das.“

Kann ich alle Desktop Anwendungen aufzeichnen?

Ambrosch: „Ja, Webanwendungen mit dem Web-Explorer Plugin, Desktop Anwendungen mit dem Explorer Plugin.“

Um qTest Testautomatisierung/qTest Launch drehten sich die folgenden Fragen. Ist qTest das neue Tosca?

Ambrosch: „Nein, qTest organisiert das Testmanagement, und Tosca kümmert sich um die Automatisierung.“

Welche Testautomatisierungslösungen unterstützt qTest?

Ambrosch: „Neben Tosca unterstützen wir so gut wie alle in der agilen Welt üblichen Lösungen.“

Was benötigt ein Testautomatisierungs-Server, um an qTest angebunden werden zu können?

Ambrosch: „Erst muss der Automation Host installiert werden, dann ein Agent definiert werden, der die Parameter der Umgebung beinhaltet.“

Was unterscheidet die Tosca-Anbindung von der Anbindung anderer Frameworks?

Ambrosch: „Es ist heute schon möglich, qTest Testcases direkt zu Tosca zu konvertieren. Später wird es möglich sein, die Tosca Excutionlist direkt aus qTest zu bauen.“

Was ist der Unterschied zwischen qTest Insights und Tricentis Analytics?

Ambrosch: „Derzeit bietet Insights noch deutlich mehr out-of-the box-Analysefunktionen. Diese wollen wir auch bald für Tricentis Analytics nachbauen und dann wollen wir Tricentis Analytics als die gemeinsame Reporting Plattform etablieren.“

Können in Insights auch eigene Reports erstellt werden?

Ambrosch: „Ja, alle in qTest erfassten Daten stehen zur Erstellung eigener Charts und Reports zur Verfügung.“

Kann in qTest auch die Testabdeckung dargestellt werden?

Ambrosch: „Ja, beispielsweise in den Heatmaps der Coverage Reports.“

Haben Sie noch weitere Fragen? Dann kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne  persönlich weiter. Natürlich können Sie sich auch über unsere Produkte im Internet informieren oder die Gelegenheit nutzen, das gesamte Tricentis-Produktportfolio auf der Accelerate 2019 am 13. und 14. November in Wien kennenzulernen.